Berg Erlangen: Buden, Fahrgeschäfte, Keller, News


Geld stinkt nicht

Am 28 Mai 2010 von Isabell Kremer

Der Berg ist nicht nur ein Schlund, in dem auf mysteriöse Art und Weise nahezu das gesamte Geld eines Monats verschwinden kann, sondern er ist auch eine wahre Geldgrube.

Die Budenbesitzer und Kellerwirte verdienen sicherlich nicht schlecht in diesen Tagen. Eine weitere Gruppe der Verdiener bilden die Bar und Clubbesitzer der Stadt. Jedes Etablissement, das eine Lizenz zum Ausschank hat, nutzt diese auch. Vor allem der Verkauf an der Hauptstraße, also in Toplage, läuft – zumal bei gutem Wetter – bestens.

Doch auch Menschen, die vielleicht kein Dach über dem Kopf haben oder die in Not geraten sind, haben etwas vom Berg.

Feiern können sie meist nicht, denn hierzu fehlt schlichtweg das Geld. Doch viele überwinden ihren Stolz und sammeln Pfandflaschen ein, um sich etwas dazuzuverdienen. Sie halten damit den Berg sauber und sind somit eine große Erleichterung für die Reinigungskräfte. So wird verhindert, dass man bei jedem Schritt über eine Flasche oder Dose stolpert.

Am meisten profitieren jedoch die Bergbesucher, die bei einem guten Bier ausgelassen mit Freunden feiern. Sie gewinnen an guter Laune und meist ein paar neue Freunde dazu. Die Schattenseite der Medaille ist jedoch, dass eben diese Besucher manchmal auch ihr ganzes Geld am Berg lassen und mit leeren Taschen nach Hause gehen. Vielleicht sieht man sie dann am nächsten Tag wieder, nicht feiernd sondern auch beim Flaschensammeln.

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